Freitag, 28. Dezember 2012

Petition: Freiheit und medizinische Versorgung für Leonardo Quijón, junger Mapuche politischer Gefangener in Chile!

Petition


Lassen Sie den jungen Mapuche Leonardo Quijón Pereira jetzt frei und geben ihm die dringend benötigte medizinische Versorgung!


Petition in Englisch  http://www.fixurl.de/4071


Petition in Spanisch  http://www.fixurl.de/4070



 Unser junger Leonardo ist ein Beispiel für die schwersten Menschenrechtsverletzungen, die gegen sein Volk begangen werden, weil sie Mapuche sind und für ihre Würde kämpfen.

Am 27. November 2012 begann er seinen zweiten Hungerstreik in diesem Jahr. Leonardo verlangt seine Freiheit in dem neuerlichen Fall, der ihm trotz seiner Unschuld vorgeworfen wird. Sein Gesundheitszustand ist kritisch und beunruhigend.

Dieser junge Mann lebt seit mehr als sechs Jahren mit Belästigungen, Verfolgungen und falschen Anschuldigungen seitens der chilenischen Polizei. Der letzte Vorwurf in einer ganzen Kette von Angriffen auf seine Freiheit betrifft den Tod des Grundstücksbesitzers Hector Gallardo. Am 3. September 2012 stellte sich Leonardo freiwillig selbst dem Gericht, um seine Unschuld in diesem Fall zu erklären. Daraufhin wurde er in Sicherungsverwahrung mit nunmehr vier Monaten Untersuchungshaft genommen.


Leonardo in Hungerstreik- Dezember 2012

Flüssiger Hungerstreik trotz seines gravierenden Gesundheitszustands

Am 27. November begann Leonardo seinen zweiten flüssigen Hungerstreik. Er fordert, dass er aus der Untersuchungshaft unter Vorsorgemaßnahmen freigelassen wird, dass der Prozess beschleunigt wird, dass alle seine Zeugen ihre Aussagen machen können, dass die Familie des Grundstücksbesitzers Gallardo ihre Anschuldigungen zurücknimmt, weil er unschuldig ist, und dass die Gutachten als fadenscheinig erkannnt werden. Am 16. Dezember musste er seinen Hungerstreik stoppen, weil sein Zustand kritisch wurde und er bei einer Fortsetzung des trockenen Streiks (ohne Einnahme von Flüssigkeiten) einen weiteren Herzinfarkt riskiert hätte, wie er ihn bereits vorher erlitten hat. Aufgrund des Bittens seiner Familie, die schon seit langer Zeit in ständiger Sorge um die Gesundheit dieses jungen Menschen ist, und trotz des Mangels an Aufmerksamkeit und Bereitschaft der chilenischen Regierung, stimmte Leonardo schliesslich vernünfigerweise zu, endend mit einem Gewicht von 48,5 kg. Start: 54,7 kg 

Erst am 13. Dezember wurden die Vorsorgemaßnahmen aufgrund seines Ersuchens um Freilassung überprüft, jedoch lehnte die Justiz ab, weil keine Hintergrund-Informationen zur Verfügung ständen, um die Haftentlassung zu entscheiden.
Der Richter hatte die benötigten Hintergrund-Informationen angefordert, die der Staatsanwalt Luis Chamorro jedoch bis heute weder objektiv vorlegen konnte, noch wurden sie in den Aussagen der Zeugen klar gemacht. Staatsanwalt Chamorro entzieht sich wie immer der Klarheit und Objektivität in der Sache. Während die Vorsorgemaßnahmen abgelehnt wurden, ist die Haltung der Staatsanwaltschaft nichts zu tun, entscheidend für die Verschleppung des Prozesses. 

Dies ist ein wiederholter Machtmissbrauch durch den Staatsanwaltschaft der Neunten Region Chiles, Luis Chamorro, der den Freispruch des Jugendlichen Leonardo Quijón im Jahr 2010 anscheinend noch immer nicht akzeptiert hat, als er ihn fälschlicherweise des illegalen Terrorismus beschuldigte. Dieser konstruierte Vorwurf sollte den feigen Angriff der Polizei auf Leonardo im Jahr 2009 verschleiern. Leonardo wurde bislang in allen Prozessen freigesprochen, weil er unschuldig ist. Trotzdem wird er permanent von Staatsanwalt Chamorro drangsaliert. Vorwürfe wie Terrorismus dienen Chamorro einzig dazu, die Mapuche mit Hilfe des diktatorischen Anti-Terror-Gesetzes aus der Pinochet-Ära verfolgen zu können, die ihm unter anderem dem Einsatz von anonymen Zeugen und anderen der Rechtsstaatlichkeit hohnsprechenden Mitteln ermöglichen. 


Dr. Luis Umaña Rosales von der Kommission für Menschenrechte der chilenischen Medical Association schrieb in seinem Bericht am Mittwoch, 12. Dezember 2012:

"Leonardo hat ca. 10 kg an Gewicht verloren, er erscheint bei Bewusstsein, ist hydratisiert, mit einem gebrochenen Geist, er geht durch eine schwere Depression, hat Krämpfe und anhaltende Schwindel, leidet unter Schlaflosigkeit und Veränderungen im Schlaf-Muster sowie häufigem Herzklopfen.
Dieses längere Fasten hält ihn am Rand einer schweren Dekompensation aufgrund seiner körperlichen und emotionalen Zerbrechlichkeit, vor allem wegen seiner Vorgeschichte mit einem Herzstillstand nach seinem früheren Hungerstreik.

Es ist wichtig zu beachten, dass Leonardo in den Hungerstreik der übrigen Mitglieder der Gemeinschaft eintrat, um deren Verlegung von Temuco in das Gefängnis von Angol zu verlangen, damit sie ihren Familien näher sind. Der Streik dauerte 23 Tage, darunter vier Tagen trockenen Hungerstreiks. Leonardos körperlicher Zustand, ohnehin kritisch wegen der Folgen des feigen Übergriffes der Polizei im Jahr 2009, verschlechterte sich noch mehr. Damals schoss im die Polizei etwa 200 Schrotkugeln in die linke Wade, als er auf der Kaninchenjagd für den Unterhalt seiner Familie war. Obwohl dieser Angriff bereits drei Jahre zurückliegt, hat Leonardo noch immer ein grossen Teil der Schrotmunition im Bein, ist auf ständige medizinische Versorgung angewiesen, während der Verantwortliche bislang nicht zur Rechenschaft gezogen wurde.

Ich würde es begrüßen, wenn Sie sich uns anschließen, um die Regierung von Chile und das Ministerium für Justiz zu bitten, Leonardo Quijón die Freiheit und die dringend erforderliche medizinische Versorgung in einer spezialisierten Klinik zu gewähren, bevor es zu spät ist.



Freitag, 14. Dezember 2012

Tribunal de Collipulli RECHAZÓ MEDIDAS CAUTELARES PARA EL COMUNERO MAPUCHE LEONARDO QUIJÓN PEREIRA


Leonardo Quijón Pereira, 20 años

• Sin embargo se abre una ventana para el joven de 20 años. Juez (S) del Tribunal, Javier Bascur, solicitó al Fiscal Luis Chamorro que cite, a la brevedad, a declarar a los 5 testigos presentados por la defensa.

 • De 11 testigos de la Fiscalía, sólo uno de ellos –Ismael Gallardo Cayul- dice reconocer a Leonardo, ya que “es amigo de mi hijo y tenía el pelo largo y liso”.

 Hoy, 13 de diciembre, el Tribunal de Collipulli rechazó las medidas cautelares para el joven mapuche Leonardo Quijón Pereira, de la Comunidad Chequenco, acusado por el Fiscal, Luis Chamorro, de la muerte del parcelero Héctor Gallardo.

Cabe recordar que el homicidio de Gallardo ocurrió la noche del sábado 01 de septiembre, cuando tres encapuchados ingresaron hasta la parcela 22, comuna de Ercilla, y a mano armada exigieron la entrega de 500 mil pesos y dos armas de fuego a su hermano Ismael.

Ante los gritos de auxilio, Héctor Gallardo Aillapán, de 45 años, se dirigió hasta la vivienda de su hermano, encontrándose con los encapuchados que le dispararon a quema ropa hiriéndolo en el muslo, brazo izquierdo y el cráneo, llegando fallecido hasta el Hospital de Collipulli.

Leonardo, continuará con la huelga de hambre iniciada el 27 de Noviembre. Exige un juicio justo, que se agilice el proceso y sea transparente, que se acepten todos sus testigos, fin a los montajes contra el pueblo mapuche, que se le otorgue su libertad bajo medidas cautelares y que la familia del parcelero rectifique sus declaraciones ya que él es inocente.


Se le exigió investigar al Fiscal Chamorro


Leonardo se encuentra en prisión preventiva desde que se entregara –voluntariamente- para demostrar su inocencia el 03 de septiembre de este año y a la fecha, el Fiscal Chamorro jamás lo ha citado a declarar ni a él ni a los testigos presentados por la defensa, a cargo del abogado Lorenzo Morales.

Al respecto, Lorenzo Morales señaló que “el Juez del Tribunal de Collipulli le solicitó al Fiscal que tiene que investigar si Leonardo tenía el pelo largo o no en esa época y señaló, además, que no quería volver a escuchar algún tipo de discusión al respecto en su Tribunal. También le dio un plazo perentorio para que cite a declarar a los testigos presentados por esta defensa”.

El abogado agregó que en la audiencia sólo se había discutido la participación de su defendido en el hecho delictivo. Y que, para disputar el tema del “pelo”, mostraron imágenes del Facebook de Leonardo donde el 27 de agosto el joven había subido una foto que mostraba que se había cortado el pelo, ya que quería trasladarse a la Comunidad de Curaco, donde vive su pareja.

Morales agrega que “Leonardo está en prisión preventiva solamente por los dichos de 1 testigo y no por pruebas contundentes. De hecho, en el sitio del suceso se encontraron restos orgánicos y nosotros pedimos al Fiscal Chamorro que hiciera las pruebas de ADN, las que no se han realizado”.

Para mayor abundancia de los hechos, el abogado defensor declaró que presentaron al Tribunal una carta firmada en Collipulli por Leonardo a la profesional de ANIDE, Francisca Vera, con fecha 31 de agosto, donde se comprometía a efectuarse un terapia médica. Posterior a ello, Francisca acompañó a Leonardo hasta un taxi donde se subió con todas sus pertenencias para viajar a Curaco.

“Nosotros solicitamos al Fiscal Chamorro, con fecha 05 de noviembre, que citara a declarar a 5 testigos: la madre de la pareja de Leonardo, unos tíos y su pareja, lo que no se ha efectuado”.


Complejo estado de salud


El estado de salud del joven comunero mapuche es delicado, ya que desde el año 2009 arrastra las secuelas producto del atentado de Carabineros que le dejó alrededor de 140 perdigones en su pantorrilla izquierda, que aún posee y una lesión provocada por un escopetazo, que lo tiene muy impedido.

De acuerdo a un informe médico emitido por el doctor Luis Umaña Rosales, de la Comisión de Derechos Humanos del Colegio Médico de Chile, quien ha visitado en dos oportunidades esta semana al comunero “Leonardo ha perdido aproximadamente 10 kilos de peso, se presenta consciente, hidratado, pero con ánimo decaído, muchos calambres y mareos persistentes, insomnio y cambios en el ritmo del sueño, además de palpitaciones frecuentes”.

“Esta situación de ayuno prolongado –informó el facultativo- lo mantiene al borde de una descompensación grave por su fragilidad física, sobre todo por el antecedente de Paro Cardiorrespiratorio luego de su anterior huelga de hambre en la cárcel de Temuco, donde junto a otros presos políticos mapuche solicitaron que se les cambiara de lugar de reclusión para poder estar más cerca de sus familias, hace sólo semanas atrás”.

“Desde el punto de vista de vista médico y ético –agregó Umaña- atendiendo al Acuerdo de Malta, sobre los derechos de los huelguistas de hambre por causa política, el cual fue adscrito por el Colegio Médico de Chile, se hace urgente su pronta solución legal. Es por ello, que seguiré velando por sus derechos y acusando esta grave irregularidad”.

Andrea Figueroa E.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

COMUNICADO DE PRENSA LEONARDO QUIJÓN PEREIRA , JOVEN PRESO POLÍTICO MAPUCHE EN HUELGA DE HAMBRE

Leonardo Quijón Pereira, preso político mapuche



MAÑANA JUEVES 13 DE DICIEMBRE TRIBUNAL DE

COLLIPULLI REVISA MEDIDAS CAUTELARES


09:00 HRS 



    Sufre un fuerte desgaste en su salud producto de la huelga de hambre que inició el 27 de noviembre y que, en caso de no acogerse sus solicitudes, cambiará a huelga seca el próximo lunes 17 de diciembre.



Mañana jueves 13 de diciembre de 2012 a las 09:00 horas, en el Tribunal de Collipulli se realizará la Audiencia de la revisión de cautelares para el joven mapuche Leonardo Quijón Pereira, de la Comunidad Chequenco.



Leonardo, de 20 años de edad, se encuentra prisionero en la Cárcel de Angol realizando una segunda huelga de hambre desde el 27 de Noviembre. Exige un juicio justo, que se agilice el proceso y sea transparente, que se acepten todos sus testigos, fin a los montajes contra el pueblo mapuche, que se le otorgue su libertad bajo medidas cautelares y que la familia del parcelero rectifique sus declaraciones ya que él es inocente.



Es importante recordar que Leonardo Quijón se unió a la huelga de hambre de los comuneros en Temuco realizada entre el 01 y el 23 de octubre, exigiendo el traslado hacia Angol para estar más cerca de sus familias. Esa huelga le produjo un paro cardiorrespiratorio y hubo que trasladarlo de urgencia al Hospital de de Temuco. Bajó, en esa oportunidad, alrededor de 10 kilos.



Su estado de salud es complejo ya que desde el año 2009 arrastra las secuelas producto del atentado de Carabineros que le dejó alrededor de 140 perdigones en su pantorrilla izquierda, que aún lposee y una lesión provocada por un escopetazo, que lo tiene muy impedido.



Después de haberse entregado a la justicia para demostrar su inocencia en este caso y después de tres meses de investigación, desde el 03 de septiembre de este año, jamás le han llevado a audiencia ni a él ni sus testigos.



De acuerdo a un informe médico emitido por el doctor Luis Umaña Rosales, de la Comisión de Derechos Humanos del Colegio Médico de Chile, quien ha visitado en dos oportunidades esta semana al comunero “Leonardo ha perdido aproximadamente 10 kilos de peso, se presenta consciente, hidratado, pero con ánimo decaído, muchos calambres y mareos persistentes, insomnio y cambios en el ritmo del sueño, además de palpitaciones frecuentes”.


“Esta situación de ayuno prolongado –informó el facultativo- lo mantiene al borde de una descompensación grave por su fragilidad física, sobre todo por el antecedente de Paro Cardiorrespiratorio luego de su anterior huelga de hambre en la cárcel de Temuco, donde junto a otros presos políticos mapuche solicitaron que se les cambiara de lugar de reclusión para poder estar más cerca de sus familias, hace sólo semanas atrás”.



“Desde el punto de vista de vista médico y ético –agregó Umaña- atendiendo al Acuerdo de Malta, sobre los derechos de los huelguistas de hambre por causa política, el cual fue adscrito por el Colegio Médico de Chile, se hace urgente su pronta solución legal. Es por ello, que seguiré velando por sus derechos y acusando esta grave irregularidad”.





SE AGRADECE SU DIFUSIÓN.



Mayores informaciones

Andrea Figueroa E. – Periodista – 9.2758263



Audiencia para el joven mapuche Leonardo Quijón, Jueves 13.12.2012 - 09:00 Hrs - Revisión de cautelares - Collipulli, Chile

LIBERTAD Y JUSTICIA PARA EL JOVEN MAPUCHE LEONARDO QUIJÓN PEREIRA PRISIONERO POLÍTICO EN HUELGA DE HAMBRE EN LA CARCEL DE ANGOL CHILE!

Este Jueves 13 de diciembre de 2012 a las 09:00 Hrs en el tribunal de Collipulli se realizaría la Audiencia de la revisión de cautelares para el joven mapuche Leonardo Quijón Pereira, de la Comunidad Chequenco. El joven de 20 años se encuentra prisionero en la carcel de Angol  realizando una segunda huelga de hambre desde el 27 de Noviembre.  Exije un juicio justo, que se agilize el proceso y sea transparente, que se acepten todos sus testigos, fin a los montajes contra el pueblo mapuche, que se le otorge su libertad bajo medidas cautelares y que la familia del parcelero rectifique sus declaraciones ya que él es inocente.


Es importante recordar que L.Quijón se unió a la huelga de hambre de los comuneros en Temuco realizada el 1. hasta el 23 de octubre  exigiendo el traslado hacia Angol para estar más cerca de sus familias. Esa huelga le produjo irregularidades cardíacas en donde se le traslada de urgencia al Hospital de Angol aparte de bajar alrededor de 10 kilos.

Su estado de salud es complejo ya que desde el año 2009 arrastra las sequelas producto del atentado de carabineros que le dejó alrededor de 200 perdigones en su pantorrilla izquierda y que aún los posee.

Sin embargo el 3 de septiembre  se ordena dejarlo en prisión preventina después que este joven se presenta voluntariamente a la Policía de Investigaciones (PDI) para demostrar su inocencia en el caso de la muerte del parcelero Gallardo en que se le involucra.
Leonardo tomó la dificil decisión de realizar una segunda huelga de hambre desde el 27 de noviembre que aún continua y señala en sus comunicados que en caso de ninguna solución dejará de injerir líquidos a partir del 17 de diciembre.

Llamamos a la comunidad nacional e internacional, a la prensa, a las personas concientes y defensoras de los derechos humanos a estar alertas al desarrollo de la Audiencia. 


LIBERTAD PARA TODOS LOS PRESOS POLÍTICOS MAPUCHE, FIN A LOS MONTAJES CONTRA EL PUEBLO MAPUCHE, BASTA DE REPRESIÓN CONTRA LAS COMUNIDADES MAPUCHE Y SUS NIÑOS !


( por Elena Urrutia 12.12.2012)









Audiencia para el joven mapuche Leonardo Quijón, Miércoles 13.12.2012 - 09:00 Hrs - Revisión de cautelares - Collipulli, Chile

LIBERTAD Y JUSTICIA PARA EL JOVEN MAPUCHE LEONARDO QUIJÓN PEREIRA PRISIONERO POLÍTICO EN HUELGA DE HAMBRE EN LA CARCEL DE ANGOL CHILE!

Este Jueves 13 de diciembre de 2012 a las 09:00 Hrs en el tribunal de Collipulli se realizaría la Audiencia de la revisión de cautelares para el joven mapuche Leonardo Quijón Pereira, de la Comunidad Chequenco. El joven de 20 años se encuentra prisionero en la carcel de Angol  realizando una segunda huelga de hambre desde el 27 de Noviembre.  Exije un juicio justo, que se agilize el proceso y sea transparente, que se acepten todos sus testigos, fin a los montajes contra el pueblo mapuche, que se le otorge su libertad bajo medidas cautelares y que la familia del parcelero rectifique sus declaraciones ya que él es inocente.


Es importante recordar que L.Quijón se unió a la huelga de hambre de los comuneros en Temuco realizada el 1. hasta el 23 de octubre  exigiendo el traslado hacia Angol para estar más cerca de sus familias. Esa huelga le produjo irregularidades cardíacas en donde se le traslada de urgencia al Hospital de Angol aparte de bajar alrededor de 10 kilos.

Su estado de salud es complejo ya que desde el año 2009 arrastra las sequelas producto del atentado de carabineros que le dejó alrededor de 200 perdigones en su pantorrilla izquierda y que aún los posee.

Sin embargo el 3 de septiembre  se ordena dejarlo en prisión preventina después que este joven se presenta voluntariamente a la Policía de Investigaciones (PDI) para demostrar su inocencia en el caso de la muerte del parcelero Gallardo en que se le involucra.
Leonardo tomó la dificil decisión de realizar una segunda huelga de hambre desde el 27 de noviembre que aún continua y señala en sus comunicados que en caso de ninguna solución dejará de injerir líquidos a partir del 17 de diciembre.

Llamamos a la comunidad nacional e internacional, a la prensa, a las personas concientes y defensoras de los derechos humanos a estar alertas al desarrollo de la Audiencia. 


LIBERTAD PARA TODOS LOS PRESOS POLÍTICOS MAPUCHE, FIN A LOS MONTAJES CONTRA EL PUEBLO MAPUCHE, BASTA DE REPRESIÓN CONTRA LAS COMUNIDADES MAPUCHE Y SUS NIÑOS !




( por e.u. 12.12.2012)




Montag, 3. Dezember 2012

CARTA PÚBLICA: LIBERTAD Y ATENCIONES MÉDICAS AL JOVEN MAPUCHE LEONARDO EUSEBIO QUIJÓN PEREIRA, EN HUELGA DE HAMBRE EN LA CÁRCEL DE ANGOL, CHILE

Leonardo Quijón Pereira
 Señores Representantes de:
Gobierno de Chile
Ministerio de Justicia de Chile
Ministerio de Salud de Chile
Director nacional de Gendarmería Chile

Copia a:

Defensoría penal pública Mapuche
Colegio médico
Comisión de derechos humanos del Senado
Comisión de derechos humanos de la Cámara de Diputados
Comisión parlamentaria de derechos humanos UE-Chile
Comité de derechos humanos de Naciones Unidas
Cruz Roja Internacional
Cruz Roja Chile
Centro de derechos humanos de la Universidad de Chile
Centro de derechos humanos de la Universidad “Diego Portales”
Facultad de Ciencias sociales e Historia de la Universidad “Diego Portales”
Instituto nacional de derechos humanos
Observatorio derechos humanos
Amnistía Internacional
Human Rights Watch


Lunes 03 de diciembre de 2012


Estimadas Señoras y estimados Señores,


Nos dirigimos a ustedes una vez más para exponerle la situación de Leonardo Eusebio Quijón Pereira, 20 años, de la Comunidad Mapuche Chequenco en Chile, que actualmente está detenido en la cárcel de Angol, en huelga de hambre y en grave estado de salud.
Su situación es emblemática de la vulneración de los derechos humanos y de la extrema e intensiva violencia institucional contra el pueblo mapuche sistemáticamente canalizada a los más jóvenes. Métodos perfeccionados de represión, hostigamiento, persecución política realizados por las fuerzas policiales del Grupo Operativo Especial (GOPE), por la Policía de Investigaciones (PDI) y por los fiscales – esa es la política del gobierno chileno para apagar toda lucha de derechos como pueblo originario, para la recuperación de tierras y para desarrollar una mejor calidad de vida.

El 20 octubre de 2009, Leonardo Quijón Pereira, menor de edad al momento de los hechos, estaba cazando conejos, cuando le sorprendió un vehículo policial: corrió y la policía disparó, hiriéndole gravemente en la pantorilla izquierda. Leonardo se escondió algunos días al interior de su comunidad, luego, junto a su madre, fue a Santiago para pedir ayuda y atenciones médicas. En esa ocasión Leonardo perdió parte de sus tejidos y masa muscular llevando alrededor de 180 perdigones en su pantorilla.

El comunero fue apresado sin haberse recuperado y detenido en la cárcel para menores en Chol-Chol, acusado por el fiscal jefe del Ministerio Público de Angol, Luis Chamorro, de cuatro delitos: robo con intimidación, incendio reiterado, porte ilegal de arma de fuego y homicidio frustrado.

El joven fue juzgado dos veces por el mismo caso bajo la Ley Antiterrorista:
– el 24 de junio 2010 fue absuelto por el Tribunal Oral en lo Penal de Angol de todos los delitos que se le imputaban;
– la justicia militar decidió procesarlo nuevamente 10 días después de haber cumplido 18 años y, a pesar de ello, el 21 de septiembre de 2010 el Tribunal de Juicio Oral de Angol lo absolvió por la segunda vez de todos los cargos.
Después de su liberación sigue perseguido por la policía chilena.

El 27 de diciembre de 2011, según su relato a Maricheweu Kulturverein, asociación alemana por los derechos humanos del pueblo mapuche, Leonardo sufre otra violenta agresión policial aproximadamente a las 12:30 hrs. Mientras se dirigía a una tienda, fue detenido por tres carabineros y ofendido verbalmente por ser mapuche: dos de ellos le empujaron y un tercero le amenazó apuntándolo con una escopeta. Mas aún, lo amenazaron de arresto por causas inexistentes si se hubiese paseado de nuevo por ahí.

El 1 de septiembre de 2012 el parcelero Héctor Gallardo del sector de Chequenco fallece en incidentes producidos en un intento de asalto realizado por «encapuchados». Los medios informan de declaraciones del hermano de la víctima que dice que a pesar de las capuchas habría reconocido a los tres jóvenes comuneros Luis Marileo, Leonardo Quijón, y el menor Gabriel Valenzuela.
Los jóvenes se presentan voluntariamente a la Policia de Investigaciones, afirmando ser inocentes y poniéndose a disposición de la justicia. Sin embargo el juez de garantía Javier Bascur los deja en prisión preventiva dando un plazo de cuatro meses para la investigación de los casos.

Leonardo siendo absuelto dos veces, hoy sigue siendo víctima de medidas cautelares desproporcionadas que no respetan el principio jurídico de la presunción de inocencia. A pesar del grave deterioro de salud ocasionado por la impune agresión de la policia que se arrastra desde el año 2009 y sin haber sido indemnizado por tal daño, el joven decide sumarse a una huelga de hambre el primero de octubre 2012 que duró hasta el 23 de octubre que, luego de haber finalizado con 4 dias de huelga seca, terminó bajando 10 kilos y con un ulterior agravamiento de su salud: por problemas cardíacos fue trasladado de urgencia al hospital de Angol.

El estado chileno sigue poniendo en peligro su vida, privándolo de su libertad sin haber tenido un juicio. La cárcel no presenta las condiciones necesarias ni la atención médica especializada para garantizar la salud de este joven que a estas alturas es compleja. Leonardo además de haber presentado problemas cardíacos, sufre de una reacción alérgica a una picada de parásitos sin presentar mejoría hasta el 23 de noviembre de 2012 a pesar del antibiótico proporcionado en la enfermería de la carcel.

El 21 de noviembre de 2012 le acompañan frecuentes mareos y dolores de cabeza, extremos dolores en su pierna y los perdigones se pueden ver a través de la piel por su estado de desnutrición, además como son objetos extraños a su cuerpo se deslizan a través de los tejidos.

Hoy, Leonardo forma parte del grupo de prisioneros políticos mapuche a quienes se les aplica la ley antiterrorista N° 18.314, promulgada durante la dictadura de Pinochet, cuerpo legal jamás derogado por ninguno de los gobiernos democráticos que le han precedido.

El 27 de noviembre de 2012 comienza una huelga de hambre líquida exigiendo su Libertad bajo medidas cautelares y que los que le acusan de ser responsable en el caso de la muerte de Héctor Gallardo rectifiquen sus declaraciones ya que él es inocente.

Por lo anteriormente expuesto, SOLICITAMOS A USTEDES:

  1.     que Leonardo Eusebio Quijón Pereira sea reconocido, en el caso del homicidio de Héctor Gallardo, como víctima de medidas cautelares desproporcionadas que no respetan el principio de la presunción de inocencia, mientras él no constituye peligro para la sociedad, puesto que nunca recurrió a la violencia ni la apoyó, además como víctima de discriminación en cuanto miembro de comunidad mapuche, y que por lo tanto se le otorgue la liberación inmediata en espera del proceso;
  2.     que en caso de imputación se le aseguren todas las garantías contempladas por el derecho internacional de derechos humanos, en particular, entre otros instrumentos: los Artículos 5, 7, 8, 9, 10 y 11 de la Declaración universal de los derechos humanos, los Artículos 9.3 y 14 del Pacto internacional de derechos civiles y políticos (ratificado por Chile el 10 de febrero de 1972), los Artículos 7 y 8 de la Convención americana sobre derechos humanos (“Pacto de San José de Costa Rica”, ratificado por el Estado de Chile con fecha 21 de agosto de 1990) y el Artículo 10.2 del Convenio 169 de la OIT;
  3.     que no sea aplicada la Ley antiterrorista N° 18.314, en razón de su aplicación discriminatoria a comuneros mapuche;
  4.     que sea investigada la agresión cometida por los miembros de la policía en 2009, a fin de entregar a la justicia todos los responsables de esa violación de sus derechos humanos;
  5.     que en todo caso, durante su detención, se le proporcione las atenciones médicas competentes, trasladándole en una clínica especializada para comenzar con la terapia correspondiente, en conformidad, entre otros instrumentos: al Artículo 10.1 del Pacto internacional de derechos civiles y políticos, el Conjunto de Principios para la protección de todas las personas sometidas a cualquier forma de detención o prisión, al Artículo 5 de la Convención americana sobre derechos humanos, y además a los Artículos 34, 35, 36, 37, 38 del Reglamento de establecimientos penitenciarios de Chile y al Artículo 20 de la Ley orgánica de Gendarmería de Chile;
  6.     que esas atenciones médicas le sean otorgadas también después de su liberación, juntas a una justa indemnización de los daños materiales y morales, en razón de la violación de sus derechos humanos cometida por los miembros de la policía que le atacaron en 2009;
  7.     que se ponga fin a toda persecución, por cualquiera perpetrada, hacia Leonardo Eusebio Quijón Pereira y todo el pueblo mapuche, y que todas las personas responsables de violaciones de los derechos humanos sean entregadas a la justicia.

Atentamente,


CEDHPA H.EDELSTAM, Comisión europea de derechos humanos y pueblos ancestrales “Harald Edelstam”, Gotemburgo, Suecia - secretariadoeuropeo.eu - cedh.edelstam@secretariadoeuropeo.eu


ECOMAPUCHE, Asociación amistad con el pueblo mapuche, Italia - www.ecomapuche.com - ecomapuche@gmail.com




MARICHEWEU KULTURVEREIN für die Menschenrechte der Mapuche, Asociación cultural por los derechos humanos del pueblo mapuche, Alemania - maricheweu-kulturverein.blogspot.de  - elena.urrutia@arcor.de - maricheweu.kulturverein@arcor.de





Dienstag, 27. November 2012

Hoy se declara en huelga de hambre LEONARDO QUIJÓN PEREIRA: EL INFIERNO DE UN JOVEN COMUNERO MAPUCHE

(por periodista Andrea Figueroa)

Expone su vida para que se le haga justicia. Ya estuvo en huelga de hambre junto a otros 4 comuneros mapuche para que se les trasladara a penales que estuvieran más cerca de la residencia de sus familias. Lo lograron, pero con graves consecuencias para Leonardo, quien sufrió un paro cardio respiratorio y debió ser atendido en el Hospital de Temuco.



Después de entregarse a la justicia para demostrar su inocencia en el caso del que actualmente se le inculpa y después de 3 meses de investigación, jamás le han llevado a audiencia ni a él ni sus testigos.



Hoy 27 de noviembre de 2012, Leonardo Eusebio Quijón Pereira, comunero mapuche, de 20 años de edad, detenido en el Penal de Angol, inicia una huelga de hambre solicitando que se le otorgue la libertad bajo medidas cautelares y que la familia del parcelero Héctor Gallardo del sector de Chequenco, muerto el 01 de septiembre de este año a causa de un asalto de tres encapuchados, diga la verdad y retire los cargos que lo inculpan como el homicida. El hermano del parcelero asegura haberlos reconocido a pesar de que estaban encapuchados.


Leonardo ha vivido un infierno desde que fuera baleado por efectivos policiales el 20 de octubre del año 2009, cuando según sus declaraciones “se encontraba cazando conejos con dos amigos más” en las cercanías de la Comunidad mapuche Wuente Winkulmapu, Pidima, reducción Chequenco, Comuna de Ercilla, IX Región de la Araucanía, donde reside.



Hoy, cuando los Gendarmes del Penal de Angol abran las rejas, les entregará un comunicado declarando su huelga de hambre y su petitorio, que en el caso de no ser acogido dentro de 20 días, reiterará pasando a huelga de hambre seca.



El caso de Leonardo, a cargo del abogado Lorenzo Morales, trascendió a los medios de comunicaciones nacionales e internacionales, debido a que posterior al ataque recibido y por temor a represalias la madre decidió trasladarlo a Santiago para que recibiera atención médica especializada en el Instituto de Traumatología. Dada la gravedad de sus lesiones, es trasladado dos días después al Hospital Clínico de la Universidad Católica con tratamiento de emergencia. Allí, uno de los médicos tratantes del menor declaró a la prensa confirmando la gravedad de su estado, e informando que estaba conectado a ventilación mecánica en la Unidad de Pacientes Críticos.



Lo detienen sin haberse recuperado y durante 1 año el comunero está preso en una cárcel de menores en Chol-Chol, acusado por el fiscal jefe del Ministerio Público de Angol, Luis Chamorro, por 4 delitos: robo con intimidación, incendio reiterado, porte ilegal de arma de fuego y homicidio frustrado.



El joven –entonces de 17 años de edad- fue absuelto el 24 de junio 2010, por el Tribunal Oral en lo Penal de Angol de todos los delitos que se le imputaban. El fiscal Chamorro solicitaba una condena de 10 años, máxima pena que se puede aplicar a un menor de edad, pero no lo logró por no poder comprobar la participación de Leonardo en los hechos.



Para Leonardo no todo terminaba aquí. La justicia militar se sumó a la persecución de la Fiscalía de Angol –el 19 de julio 2010- solicitando a la Corte de Apelaciones de Temuco anular el juicio que absolvió al adolescente y decidió procesarlo nuevamente 10 días después de haber cumplido 18 años.



A pesar de ello el 21 de septiembre de 2010, el Tribunal de Juicio Oral de Angol absolvió por segunda vez, de todos los cargos, al joven comunero.



“Soy inocente”.



Hoy, Leonardo forma parte del grupo de prisioneros políticos mapuche a quienes se les aplica la ley antiterrorista N° 18.314, promulgada durante la dictadura de Pinochet, cuerpo legal jamás derogado por ninguno de los gobiernos democráticos que le han precedido.



En entrevista realizada hace pocos días atrás, el joven comunero dice que “el trato hacia nosotros es indigno, me entregué voluntariamente a la Policía de Investigaciones de Angol, porque soy inocente del homicidio del que se me acusa. Al momento jamás me han sacado para una audiencia, y tampoco han declarado mis testigos. De nuevo es el fiscal Luis Chamorro quien me acusa y yo creo que tenerme preso por un crimen que no cometí es una venganza personal de él porque fui absuelto en los dos juicios anteriores”.



Agrega que “siempre ha andado detrás de mí, durante el tiempo en que estuve libre allanaron mi casa, me tomaban preso y a los 2 días me largaban. De hecho, una semana antes del asesinato del parcelero me habían agarrado y pasé una noche en la PDI”.



Leonardo es pequeño, no más de 1,50 mt., está muy delgado debido a la huelga de hambre anterior, en la que cuenta que bajó 10 kilos, actualmente pesa 53 kg., cuando su peso normal debería ser de 60 kg.



Mira de frente cuando habla y aunque suene poco objetivo, para esta periodista es casi imposible pensar que sea capaz de cometer homicidio. Cuenta que “he estado muchas veces con depresión, porque estar preso es lo peor que le puede pasar a uno y más aún cuando soy inocente”, y abunda “hace una semana entré nuevamente en depresión y lo único que quería era morirme”. Pero cuando mira a su pareja de cinco meses de embarazo, dice que “no podría hacerlo por ella y mi guagua. Necesito salir de aquí para poder trabajar y darles lo que se merecen”.



Enfatiza en que “jamás he recibido la atención médica que necesito. Tengo dificultades para movilizarme, mucho dolor y molestias en la pierna izquierda (donde tiene la herida hecha por una escopeta y los más de 130 perdigones incrustados), es terrible. Me pican los perdigones, la herida de la pierna me suda todo el rato, mojo a cada rato las calcetas y tampoco puedo caminar mucho tiempo. Cuando se me estira el resto de tendón que me queda en la pierna, empieza un fuerte dolor en la planta del pie”.



“Además, los médicos que me vieron en Santiago me dijeron que tengo una mancha en el corazón, pero los del Hospital de Temuco y personeros de la Cruz Roja me dicen que estoy bien. Pero, yo tengo dolor en el pecho todos los días y frecuentemente se me acelera el corazón. Se me nubla la vista y los médicos me dicen que es por los nervios. Los dolores de cabeza no me dejan en paz –dice- y ya no sé qué hacer”.



En momentos en que la justicia absuelve al cura “Tato” acusado de abusos a menores dos semanas antes de cumplir su pena y se confirma una rebaja de condena a Spiniak procesado por pederasta, Leonardo se pregunta qué decidirá hacer la justicia en su caso, cuando quienes dispararon contra el parcelero Héctor Gallardo fueron tres encapuchados y él -para demostrar su inocencia- se entregó voluntariamente a la PDI de Angol una semana después de ocurrido el incidente.





Mayores informaciones:



Periodista Andrea Figueroa

Celular: 09.2758263 


27 Noviembre 2012


 

Sonntag, 28. Oktober 2012

Einladung Filmvorführung: Der Kampf um Brasiliens letze Wälder

 Ein Film von Marco Keller
2011, Portugiesisch, Guaraní und Deutsch mit UntertitelnFSK 12
   
Schauburg Lichtspiel + Kunsttheater - Brückstr. 66, Dortmund

FREITAG, 2 NOVEMBER 2012
19:45 UHR



Die Urwaldlandschaft Brasiliens ist Schauplatz einer menschlichen Tragödie. Dieses einzigartige für uns alle lebenswichtige Ökosystem wird Tag für Tag durch Holzfäller, Soja-Bauern, Maisanbauer und Viehzüchter zerstört. Vor allem aber kapitalkräftige, ausländische Großkonzerne sind verantwortlich für den täglichen Raubbau am Regenwald und der dort lebenden Tiere und Menschen. KAHLSCHLAG – der Kampf um Brasiliens letzte Wälder zeigt, wie sich die Ureinwohner mit der Tatsache konfrontiert sehen, ihre Lebensgrundlage zu verlieren. An den Rand gedrängt und ihrer Kultur weitgehend beraubt, versuchen sie ein letztes Stück Identität zu bewahren.

„Es sind die Betroffenen selbst, die durch ihre Lebensberichte der Filmhandlung die Dramaturgie verleihen. Die Menschen sprechen von ihrem Schicksal, der Ausbeutung durch ein wirtschaftliches System, der rücksichtslosen Zerstörung der Natur, der Ansiedelung internationaler Agrar- und Lebensmittelkonzerne und von ihrem alltäglichen Kampf gegen diese Umstände, sowie den vielseitigen Anstrengungen zur Bewahrung ihrer Kultur. Dennoch bleibt der Film nicht negativ, er zeigt die ausgewogene Lebensweise einzelner Protagonisten und stellt positive Möglichkeiten vor, sein eigenes Schicksal und das anderer Menschen in die Hand zu nehmen.“





- Eintritt 4 EURO - Der Erlös kommt MARICHEWEU...für die Menschenrechte der Mapuche zugute.

Iberomerikakreis, als Kooperationspartner von Amnesty International Hochschulgruppe Dortmund

Der Film Kahlschlag

Dienstag, 9. Oktober 2012

Hungerstreik von Mapuche weitet sich aus





09.10.2012 06:44
Chile. Fünf Mapuche-Gefangene aus dem Gefängnis in Temuco in der chilenischen Region Araucanía haben sich dem Hungerstreik von anderen Inhaftierten angeschlossen. Leonardo Quijón, Luís Marileo, Fernando Millacheo, Guido Bahamondes und Cristián Levinao wollen mit ihrem Hungerstreik eine Verlegung nach Angol bewirken, damit sie bis zum Verhandlungsbeginn näher bei ihren Familien sein können. Sie bestehen unter anderem auf einem fairen Prozess, neutralen Richtern und einem Ende der brutalen Razzien in ihren Gemeinden. Keiner der Gefangenen ist älter als 27 Jahre.
Die vier Mapuche-Jugendlichen aus dem Gefängnis von Angol, die bereits seit dem 27. August ihren Protest aufrecht erhalten, leiden unter Schlafstörungen und haben bereits durchschnittlich zwölf Kilogramm abgenommen. Erick Montoya, Rodrigo Montoya, Paulino Levipan und Daniel Levinao fordern eine Revision ihrer Verurteilung wegen versuchten Mordes an einem Militärpolizisten und wegen illegalen Waffenbesitzes.
Das indigene Gemeindeoberhaupt Daniel Melinao sagte, dass die chilenische Regierung nicht Willens sei, sich der Situation der Hungerstreikenden anzunehmen.

Donnerstag, 20. September 2012

Carta pública respecto a la grave salud del joven mapuche Leonardo Quijón


A Fundación Anide
A Kindernothilfe Alemania
A Gendarmería de Chile
A la Defensoría Penal Mapuche
Al INDH Instituto Nacional de DDHH de Chile
Al Ministerio de Justicia de Chile





Señoras y señores
Representantes de instituciones de Chile,
como organizaciones europeas por los derechos humanos y contribuyentes nos dirigimos a
ustedes para expresar nuestra gran preocupación por la grave situación en que se encuentra el
joven Leonardo Quijón Pereira de la comunidad Chequenco. Como ya es sabido él fue
atacado y baleado por la policía chilena impactando en su pierna alrededor de 200 perdigones
que mantiene hasta hoy, y no ha tenido un tratamiento adecuado a pesar de existir los
 medios
económicos para su atención medica. Sigue
arrastrando las sequelas producidas por los
perdigones, encontrándose en un grave estado de desnutrición que está devastando su sistema
inmunológico, produciéndole además otras enfermades que estan poniendo en riesgo su vida.
Consideramos que es urgente garantizar para él las condiciones y facilidades para que se
fortalezca su salud en la prisión preventiva y poder así evitar consequencias fatales.

Es por eso, que solicitamos a que se hagan los trámites correspondientes para que Leonardo
reciba la alimentación necesaria especial para salir del desnutrimiento. Facilitarle las
vitaminas ya contempladas y recetadas por el médico (Neurobionta), como tambien tramitar
en la prisión que le sean injectadas. Además facilitar y pagar con el dinero exclusivamente
destinado por Kindernothilfe de Alemania para su salud y alimentación de las futuras
atenciones médicas profesionales, medicinas y tratamiento que estamos gestionando para su
salud.
Cabe recordar que la Fundación Anide tiene un compromiso con la organización
europea Kindernothilfe que consiste en $4.135.075 para el año 2012 para cubrir costos
exclusivamente para la salud de Leonardo y que en la carta respuesta del 13 de Septiembre de
2012 han mencionado que de los $4.135.075 destinados hay un saldo de $3.694.100 en la
cuenta de banco de la fundación. Junto a esto le solicitamos también ponerse en contacto a la
brevedad con Leonardo Quijón o su hermana Cristina para realizar esos pasos.

Queremos hacer presente una vez más que no es posible que habiendo medios económicos a
disposición se siga exponiendo irresponsablemente la vida de este joven.

Solicitamos a Gendarmería de Chile que autorize esas gestiones, la visita de médicos, la
realización de exámenes y futuros tratamientos, como todo lo relacionado al mejoramiento de
su salud, cuando se le haya realizado una evualuación pormenorizada que hasta la fecha no
ha tenido lugar.
Solicitamos a la INDH y a la Defensoría Penal Mapuche intervenir y proceder en modo
oportuno en la protección de los Derechos Humanos de Leonardo, como así el derecho a
recibir las atenciones necesarias, urgentes de salud en protección a su vida.

Según Informe
médico de fines del 2010 Leonardo Quijón en su extremidad izquierda tiene una gran cicatriz
profunda con lesión del nervio tibial, alteración de la sensibilidad de la planta del pié,
alrededor de 200 perdigones, dolor contínuo espontáneo, polineuropatia traumatica en el
pié, requiere suministro permanente de fármacos y una evaluación de su discapacidad. Esto
sin olvidar que Leonardo tuvo una parada cardiaca mantenido con ventilador mecánico en la
Unidad de Pacientes Críticos en el Hospital Clínico de la Universidad Católica de Santiago,
(octubre 2009).
A la fecha tampoco se cuenta con un informe de cardiología, traumatología y de evaluación
psicológica habiendo permanecido un año encarcelado siendo inocente , absuelto en 2 juicios
y ahora nuevamente detenido en espera de un 3er juicio.

Saludan atentamente
Les saludan atentamente
CEDHPA H. EDELSTAM de Gotemburgo - Suecia
cedh.edelstam@secretariadoeuropeo.eu
ECOMAPUCHE, Asociación Amistad con el Pueblo Mapuche - Italia
ecomapuche@gmail.com
MARICHEWEU, Asociación por los DDHH del pueblo mapuche - Alemania
elena.urrutia@arcor.de
maricheweu.kulturverein@arcor.de
Se adjunta:
1- Solicitidud a anide
1- Carta denuncia pública
2 - Carta ANIDE respuesta
1- Copia escaneada radiografia Leonardo
1- Foto pierna





(1)  http://infancia-mapuche.blogspot.de/2012/09/silencio-de-la-fundacion-anide-respecto.html

(2) http://www.fixurl.de/3180

Sonntag, 22. Juli 2012

UNTERSCHRIFTENAKTION: STOPP DIE GEWALT AN DAS MAPUCHEVOLK IN CHILE




AUFRUF
AN ALLE ORGANISATIONEN UND ALLE PERSONEN, DIE
DIE MENSCHENRECHTE UND DEN FRIEDEN ACHTEN
DIE GEWALT GEGEN DIE MAPUCHE IN CHILE ZU BEENDEN!

Europa, 18. Juli 2012





Die Mapuche-Gemeinden im Süden Chiles, die Anspruch auf historische Landrechte erheben, sind in ihren Häusern durch gewaltsame Razzien und einen starken Anstieg der Polizeigewalt betroffen.


100 bis 200 uniformierte Polizisten betreten dabei die Gemeinden mit verschiedenen motorisierten Mitteln (Panzer, gepanzerte Jeeps, LKW, Busse, Wasserwerfer, Hubschrauber), ausgestattet mit großen Mengen an Waffen und Munition verschiedener Kaliber, darunter UZI Maschinenpistolen (eine Kriegswaffe) und Tränengas. Dabei wird keine Rücksicht genommen auf Säuglinge, Kinder, schwangere Frauen und ältere Menschen. Diese anhaltende, geplante und extreme Gewalt traumatisiert insbesondere die Kinder. Sie leiden unter der physischen und psychischen Misshandlung und erleben die Polizeigewalt gegen Mitglieder ihrer Familie. Eine Therapie ist schwierig bis unmöglich, weil immer wieder neue Razzien auftreten und ein Rückfall verheerend wäre.
Als Basis der überzogenen Polizeiaktionen hält das sogenannte Antiterrorgesetz 18.314 her, das noch aus der Zeit der Diktatur stammt und die Anwendung von "Sondermaßnahmen" billigt. Nach Anschuldigungen von anonymen Zeugen werden sogar Minderjährige als Terrorismusverdächtige inhaftiert.
Die Gemeinden leiden unter gewalttätigen Razzien und ständiger juristischer Verfolgung so sehr, dass selbst der nationale Bürgerbeauftragte Georgy Schubert die Leistung der Polizei-Spezialeinheiten als "unverhältnismäßig" beschrieb und die Staatsanwaltschaft aufrief, "das offizielle Verhalten des Staatsanwaltes Luis Chamorro" zu beurteilen, der an allen Razzien beteiligt ist.
Vor kurzem hat Amnesty International Chile einmal mehr die Behörden aufgerufen, die Rechte des Mapuche-Volkes zu respektieren und Menschenrechtsverletzungen zu bestrafen, und schlägt auch Alarm, dass die Berichte der Gemeinschaften sich mehren.
WIR FORDERN

- Die Beendigung der bewaffneten Aggression und Gewalt begangen gegen Mapuche-Gemeinden, die Anspruch erheben auf ihr angestammtes Land und ihre Rechte zurückfordern.
- Die Beendigung der Razzien und der Militarisierung der Mapuche-Gemeinden.
- Die Beendigung der Nutzung des Antiterrorismusgesetzes Nr. 18314, der Militärgerichtsbarkeit und der doppelten Gerichtsverfahren gegen Mapuche.
- Die Beachtung internationaler Verträge durch den chilenischen Staat, wie z.B. ILO-Konvention 169, und alle Vereinbarungen zur Durchsetzung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.


oder
s
chreiben Sie bitte eine e-mail an dignidad.mapuche@yahoo.com
Signieren Sie mit den folgenden Informationen:
Name oder Organisation, Land, e-mail

IL CERCHIO ONLUS, (Italien) zur Unterstürtzung der indigenen Völker,
HARALD EDELSTAM, ( Suecia) europäische Komision Menschenrechte und indigene Völker
MARICHIWEU, (Deutschland) Kulturverein für die Menschenrechte der Mapuche


STOPP die Gewalt an das Mapuche Volk in Chile


Erick Montoya,  Foto von Felipe Duran 

AUFRUF AN ALLE ORGANISATIONEN UND ALLE PERSONEN, DIE

DIE MENSCHENRECHTE UND DEN FRIEDEN RESPEKTIEREN



DIE GEWALT GEGEN DIE MAPUCHE IN CHILE ZU BEENDEN 








Europa, 18. Juli 2012
An die Vertreter
des Rates der Europäische Union
und des Europäisches Parlament
an die internationalen Menschenrechtsorganisationen

an die Öffentlichkeit


Die
Mapuche-Gemeinden im südlichen Chile, die Anspruch auf historische Landrechte erheben, sind in ihren Häusern durch gewaltsame Razzien und einen starken Anstieg der Polizeigewalt betroffen, berichten die Nationale Vereinigung für die Unterstützung von indigenen Völker "IL CERCHIO ONLUS" aus Italien, die Europäische Kommission für Menschenrechte und Ur-Völker "Harald Edelstam" aus Schweden, der Maricheweu Kulturverein für die Menschenrechte der Mapuche aus Deutschland und Organisationen zur Unterstützung der indigenen Völker in Europa. Das Überfallen von Wohnungen ist nach dem Völkerrecht ein Verbrechen derjenigen, die ohne dort zu leben, gegen den Willen der Bewohner in die Wohnung des Anderen eintreten oder weiterhin dort bleiben. In Chile halten die Regierungen bis heute eine diktatorische Praxis gegen das Mapuche-Volk durch, wobei die Polizei in indigene Haushalte eindringt, dabei die Bürgerrechte und grundlegende Garantien verletzend. 100 bis 200 uniformierte Polizisten betreten dabei die Gemeinden mit verschiedenen motorisierten Mitteln (Panzer, gepanzerte Jeeps, LKW, Busse, Wasserwerfer, Hubschrauber), ausgestattet mit großen Mengen an Waffen und Munition verschiedener Kaliber, darunter UZI Maschinenpistolen (eine Kriegswaffe), Tränengas und andere Aufrüstung.
Die polizeiliche Gewalt wird ausgeübt, vom Eintritt in die Gemeinschaft und die Häuser, über dem Schießen aus kürzester Entfernung auf die dort lebenden Menschen, bis zum Verletzen von Kindern und Erwachsenen im Gesicht und am Körper in der Regel durch Bleischrot. Die Missbräuche umfassen weiterhin die Zerstörung der Gebrauchs- und Verbrauchsgüter, die Beschlagnahme von Werkzeugen, Tieren, und die Zerstörung von kulturellen und sakralen Gegenständen wie dem Rewe (Altar, heiligen Baum). All dies geschieht, nach den Berichten der Betroffenen, ohne dass ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss vorliegt, meist nur aufgrund von anonymen Anschuldigungen von nicht identifizierten Zeugen. Die Gewalt gipfelt in der Verhaftung von einer oder mehreren Personen, wobei hierfür das sogenannte Antiterrorgesetz 18.314 herhält, das noch aus der Zeit der Diktatur stammt und die Anwendung von "Sondermaßnahmen" billigt.


Die aktuelle Situation
Wir weisen hin auf die Regionen Ercilla und Malleco, wo die Polizei regelmäßig in Gemeinden wie Temucuicui, Wente Winkul Mapu, Rekem Pillan, Loloko, Cacique José Guiñon und Vilcun einfällt. Die Familien leiden unter gewalttätigen Razzien und ständiger juristischer Verfolgung, so sehr, dass selbst der nationale Bürgerbeauftragte Georgy Schubert die Leistung der Polizei-Spezialeinheiten als "unverhältnismäßig" beschrieb und die Staatsanwaltschaft aufrief, "das offizielle Verhalten des Staatsanwaltes Luis Chamorro" zu beurteilen, der an allen Razzien beteiligt isti.

Siehe: die schockierende Geschichte von Chilevision über die Gemeinschaft Wente Winkul Mapu von Juni 2012ii
Wir verurteilen darüber hinaus eine starke Kampagne in den nationalen Medien, die die Mapuche kriminalisiert, die Ansprüche erheben auf Landrechte. Die Medienkampagne missachtet die Würde des einzelnen Menscheniii. Was noch schlimmer ist, diese Medienkampagne beinhaltet die Legitimierung der gegenwärtigen Bildung von bewaffneten Gruppen von Grundbesitzern in der Umgebung, die Runden durchführen zur "Verteidigung des Eigentums". Beunruhigend ist die öffentliche Unterstützung des Einsatzes von Waffen durch Regierungsbeamteiv.
Chile untergräbt ernsthaft die Konvention über die Rechte des Kindes
Es wird betont, dass während der Razzien die nichtangeklagten Familienangehörigen der Mapuche in gleicher Weise verletzt werden durch Waffen, Schläge, rassistische Beleidigungen und Einschüchterungen. Dabei wird keine Rücksicht genommen auf Säuglinge, Kinder, schwangere Frauen und ältere Menschen. Viele leiden unter Atemwegsproblem verursacht durch den andauernden massiven Tränengaseinsatz. Des Weiteren werden Jugendliche willkürlich verhaftet.
Man kann sich erinnern an den Fall von Leonardo Quijón aus der Gemeinschaft Chequenco, im Oktober 2009, der als Minderjähriger angeschossen und schwer verletzt wurde von der Militärpolizei, mit etwa 200 Pellets in seinem Bein. Schmerzen und Teilinvalidität beeinflussen ihn bis heute. Er wurde vom Staatsanwalt Luis Chamorro angeklagt, stand zwei Mal vor Gericht und wurde beides Mal freigesprochen im Juni und September 2010.
Die verfolgten, misshandelten und willkürlich inhaftierten Minderjährigen José Ñirripil, Luis Marileo, Patricio Queipul und Cristian Cayupan, des Terrorismus beschuldigt, sind heute immer noch verschiedenen Zwangsmaßnahmen unterworfen. Diese anhaltende, geplante und extreme Gewalt traumatisiert die Kinder. Sie leiden unter der physischen und psychischen Misshandlung und erleben die Polizeigewalt gegen Mitglieder ihrer Familie. Eine Therapie ist schwierig bis unmöglich, weil immer wieder neue Razzia auftreten und ein Rückfall verheerend wäre. v
Siehe: "Mapuche Kindheit, eine grausame Realität" Bericht von Channel 13 - Kontakt 2010vi


Das Verhalten der Polizei führt auch zu außergerichtlichen Tötungen
In 2002 wurde der Minderjährige Mapuche Alex Lemun (17 Jahre) ermordet, im Jahr 2008 Matias Catrileo (20 Jahre), im Jahr 2009 Mendoza Collio (24 Jahre), im Jahr 2005 verschwand José Huenante im Alter von 16, im Jahr 2006 Juan Collihuín Catril (71 Jahre), und es gibt andere Todesfälle, die in völliger Straffreiheit bleiben, wie Julio Huentecura, Zenon Necul Diaz, Jorge Suarez Marihuan, Juan Cariqueo, Agustina und Mauritius Huenupe Pavián...



Unzureichende medizinische Versorgung
Viele Opfer benutzen nicht den Nationalen Gesundheitsdienst aus Angst weiter misshandelt, verhaftet und eingesperrt zu werden. So im Fall von Erick Montoya (23 Jahre), der am 7. Juni 2012, unter einer freiheitsentziehenden Maßregel von Staatsanwalt Luis Chamorro, brutal geschlagen und durch Schusswaffengebrauch der Polizei verwundet wurde, die Verletzungen sind schwer und sichtbar. Dennoch wurde im Krankenhaus von Collipulli nur die Diagnose "leichte Verletzungen" erstellt. Er wurde verhört, als er verletzungsbedingt nicht bei vollem Bewusstsein war und in diesem Zustand wurde er ins Gefängnis als Häftling geschickt. Dazu meinte Barbara Katz, Regionale Anwältin, "man kann nicht von kleineren Verletzungen sprechen. Die bloße Tatsache, dass er nicht in der Lage war an einer Anhörung teilzunehmen und diese dann innerhalb der Klinik durchführen zu müssen, zeigt, in welchen Zustand Montoya war ".
Siehe: Video über die schweren Verletzungen von Erick Montoya nach dem Angriff der Polizei vii.



Mapuche politische Gefangene
Nach den Razzien und den willkürlichen Verhaftungen folgt die Sicherungsverwahrung, die bis zu 2 Jahre dauern kann, wo es Überbelegung und Promiskuität gibt, und man einer Zelle mit gewöhnlichen Kriminellen zugeordnet werden kann. Während dieser Zeit gibt es langwierige Rechtsstreitigkeiten, die für die Mapuche Familien schwer wirtschaftlich zu unterhalten sind.
Lorenzo Llevul Antimil, Alter 40 Jahre, der in der Haft am 22. Januar 2012 blieb, beging im Gefängnis in Temuco Selbstmord. Richard Eduardo Newei Pilquimán, politischer Gefangener Mapuche stirbt 2010 im Alter von 19 Jahren unter mysteriösen Umständen. Es gibt keine Kenntnisse über die Ergebnisse der Untersuchungen. Julio Huentecura Llancaleo, Alter 30 Jahre, dem die Justizvollzugbeamten seinen Status als politischer Gefangener verweigerte, wurde gezwungen, eine Zelle zu teilen mit gewöhnlichen Gefangenen, die ihn am 26. September 2004 im Gefängnis von Santiago ermordeten.
Der Staat Chile hat gegenüber der Öffentlichkeit versichert, das Anti-Terror-Gesetz nicht weiter anzuwenden. Dennoch wird die Praxis der anonymen Zeugen weiterhin angewendet, eine undemokratische Praxis, die gegen alle grundlegenden rechtsstaatlichen Garantien auf ein faires Verfahren verstößt. In vielen Fällen gab es die Verheimlichung von Informationen während der Untersuchungen (siehe "Fall Bombas"), falsche Anschuldigungen, falsche Beweise und Zeugenaussagen. Viele unschuldig Angeklagte werden erst in "Sicherungsverwahrung" genommen und am Ende des Verfahrens freigesprochen.viii
Die unschuldigen Opfer der Polizeigewalt und die freigesprochenen Angeklagten erhalten keinerlei Entschädigung für erlittenes Unrecht, Schäden und Gewalt.


Chile verletzt die internationalen Konventionen
In Chile gibt es weder Krieg, noch Terrorismus, noch Guerillakrieg, aber die chilenische Regierung verwendet nach wie vor besondere Gesetze, das Antiterrorgesetz, Militärtribunale für Zivilangelegenheiten und die Staatssicherheit, die "die Existenz eines inneren Feindes" voraussetzt. Die nationalen Gesetze wurden nicht angepasst an internationale Standards der Menschenrechte, wie dem ILO-Übereinkommen 169 zum Schutz indigener Völker (im Jahr 2008 von Chile ratifiziert), der UN-Kinderrechtekonvention (im Jahr 2009 ratifiziert), und dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte der Vereinten Nationen sowie der UN-Antifolterkonvention.

Angesichts dieser Situation können wir erkennen, dass Chile einen Staat ist, der systematisch die Menschenrechte, internationale Abkommen und ihre demokratischen Prinzipien verletzt, sowie die zahlreichen Empfehlungen der UN-Berichterstatter (Menschenrechte, indigene Völker und CERD) ignoriertix.
Bis heute hat keine Regierung eine wirkliche Bereitschaft gehabt, die ernsthaften Probleme der Mapuche lösen: die Zerstörung ihrer Umwelt, ihr Recht auf Selbstbestimmung, ihr Anspruch auf Landrückgewinnung und die Bekämpfung der Armut. Anstatt mit den Mapuche-Gemeinden zu reden, reagiert der chilenische Staat nur mit Repressionen.
Es wird betont, dass im Jahr 2006 Chile der siebtgrößte Importeur von Waffen aus Italien war (vor Russland), in 2007/8 war es einer der größten Importeure des mittel- und südamerikanischen Raumes (2,6 Millionen EUR) für Waffen, Munition und Sprengstoff. Diese Tatsache fordert uns als Aktivisten und Organisationen in Europa, welches -als weltweit führender Exporteur von konventionellen Waffen- ebenso an Länder wie Chile exportiert, weil es als eine aufstrebende Wirtschaft auf dem Weg der Entwicklung angesehen wird (aber viele Zahlen liegen noch nicht vor).x


Vor kurzem hat Amnesty International Chile einmal mehr die Behörden aufgerufen, die Rechte des Mapuche-Volkes zu respektieren und Menschenrechtsverletzungen zu bestrafen, und schlägt auch Alarm, dass die Berichte der Gemeinschaften sich mehren.



WIR FORDERN:

- Die Beendigung der bewaffneten Aggression und Gewalt begangen gegen Mapuche-Gemeinden, die Anspruch erheben auf ihr angestammtes Land und ihre Rechte zurückfordern.
- Die Beendigung der Razzien und der Militarisierung der Mapuche-Gemeinden.
- Die Beendigung der Nutzung des Antiterrorismusgesetzes Nr. 18314, der Militärgerichtsbarkeit und der doppelten Gerichtsverfahren gegen Mapuche.
- Die Beachtung internationaler Verträge durch den chilenischen Staat, wie z.B. ILO-Konvention 169, und alle Vereinbarungen zur Durchsetzung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.

Die Europäische Union hat sich verpflichtet, die universelle Gültigkeit und Unteilbarkeit der Menschenrechte aufrechtzuerhalten, die sie aktiv fördert und schützt, sowohl innerhalb ihrer Grenzen als auch in ihren Beziehungen mit Drittländern. Wir sind besorgt darüber, dass der Verkauf von Waffen aus Europa ein destabilisierender Faktor im südlichen Lateinamerika sein kann, der Demokratie, bürgerliche Freiheiten und Rechte bedroht und der die friedliche Entwicklung der indigenen Völker verhindert.


Wir fordern die Regierung deshalb auf:- den Verkaufes von Waffen an den chilenischen Staat zu stoppen und
-
sich für FRIEDEN, Dialog und für GEWALTLOSIGKEIT einzusetzen.

Schreiben Sie bitte eine e-mail an: dignidad.mapuche@yahoo.com
Signieren Sie mit den folgenden Informationen:
Name oder Organisation, Land, e-mail








v Informe Tratos inhumanos y degradantes contra la niñez mapuche: http://clavero.derechosindigenas.org/?p=8499

vi Video: Mapuche Kindheit, "eine grausame Realität" http://www.youtube.com/watch?v=jU_h7U8ISfQ&feature=relmfu

vii Video Erick Montoya: http://paismapuche.org/?p=4530
xgemäß dem Jahresbericht 2010 veröffentlicht im Amtsblatt
Armas vendidas por Italia:
http://www.disarmo.org/rete/docs/3386.pdf
Diario Oficial UE: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2011:382:FULL:IT:PDFhttp://infancia-mapuche.blogspot.de/